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Prävention am HLG

Kinder und Jugendliche sind auf ihrem Weg ins Erwachsenenalter vielerlei Reizen, Verlockungen und leider auch Gefahren ausgesetzt, vor denen wir sie gerne bewahren wollen. 

Am effektivsten ist es, wenn junge Menschen selbst erkennen und einschätzen können, was ihnen gut tut und was eher schadet. Der Grat zwischen altersgerechtem Ausprobieren und deutlichem Überschreiten von Grenzen ist dabei oft sehr schmal.

Einer unserer Kooperationspartner ist die Polizei, die in der Klassenstufe sieben im Bereich Medienwelten aufklärt. Dabei geht es einerseits um Cybermobbing oder das Recht am eigenen Bild und wie schnell Jugendliche als Täter mit dem Gesetz in Konflikt kommen  und andererseits wie leicht sie Opfer hinterhältiger Machenschaften werden können, mit denen sich völlig Fremde das Vertrauen der Kinder erschleichen und Übles im Schilde führen (Cybergrooming).

Bei den etwas Älteren geht es um einen guten Umgang mit den legalen Suchtmitteln Nikotin und Alkohol. Wie verhalte ich mich auf einer Party, auf der auch Höherprozentiges die Runde macht und ich das gar nicht probieren möchte? Wo liegt der Unterschied zwischen Genuss und Missbrauch? Diese Fragen können selbstverständlich auch in puncto Essverhalten oder Computerspiele angewendet werden. Sie behandeln Sozialarbeiterinnen der Caritas Ludwigsburg mit den Klassen 9 unter dem Programm Chillout.

Illegale Suchtmittel, speziell Cannabis, rückt in einer nächsten Stufe ins Blickfeld.  Trotz der kürzlich erfolgten Legalisierung für Erwachsene hat es keinen Stempel der Unbedenklichkeit erhalten. (Durch Programme der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung https://www.bzga.de/  oder speziell geschulte Polizeibeamte).

In vieler Munde sind Schlagworte wie mentale Gesundheit, Stressmanagement, Resilienz etc., die spätestens ab Klassenstufe 11 auch zunehmend unsere Schüler interessieren. Verschiedene Workshops, ein alternativer Stadtrundgang in Stuttgart (Obdachlosenszene, Vesperkirche) bieten hier vielfältige Ansatzpunkte, um über diese komplexen Themen zu sprechen.

Gesamtschulisch achten wir außerdem auf eine ausgewogene Schulspeisung (Zertifikat Gesunde Schule) und vielfältige gemeinschaftsfördernde Aktivitäten wie Aufführungen, Vorspiele, Feste und Feiern, die durch die Erfahrung von Selbstwirksamkeit unseren Schülerinnen und Schülern ein gesundes Selbstvertrauen und Eigenverantwortung vermitteln.